Allerheiligen Aktuell
20/12 2009
Wahre Freiheit gründet in Gott
"Bei meiner Ansprache an die römische Seminaristen - im vergangenen Jahr - habe ich in Erinnerung gerufen: ´Die Freiheit war zu allen Zeiten der große Traum der Menschheit - von Anfang an, aber besonders in der Moderne´(Ansprache während des Besuches im Römischen Priesterseminar 20. Februar 2009). Doch gerade die moderne Geschichte lehrt uns - über unsere alltägliche Erfahrung hinaus -, dass die Freiheit nur dann authentisch ist und zum Aufbau einer wirklich menschlichen Kultur beiträgt, wenn sie mit der Wahrheit übereinstimmt. Wenn die Freiheit von der Wahrheit gelöst wird, wird sie auf tragische Weise zum Prinzip der Zerstörung des inneren Gleichgewichts der menschlichen Person, zur Quelle des Missbrauchs durch die Stärksten und Gewalttätigen und zur Ursache für Leid und Trauer. Wie alle Eigenschaften, über die der Mensch verfügt, wächst und vervollkommnet sich die Freiheit - so Duns Scotus - , wenn sich der Mensch Gott öffnet und jene Fähigkeit zum Hören auf die Stimme entwickelt, die er als ´potentia oboedentialis´bezeichnet: wenn wir auf die göttliche Offenbarung, auf das Wort Gottes hören, um es anzunehmen, dann erreicht uns eine Botschaft, die unser Leben mit Licht und Hoffnung erfüllt, und dann sind wir wirkich frei."
(Papst Benedikt XVI., aus der Ansprache während der letzten Generalaudienz vor der Sommerpaus am 7. Juli 2010)
Aktuelles aus dem Pfarrbüro
Während den Sommerferien, vom Montag, den 02. August bis einschließlich Freitag, den 10. September, ist das Pfarrbüro nur vormittags von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.
Bilder vom Pfarrfest
Weitere Bilder sind in der Rubrik Pfarrgemeindeleben zu finden.
Biblischer Impuls
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"'Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlaß uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung." (aus dem heligen Evangelium nach Lukas 11,1-13)












